Neuigkeiten



Apr 2, 2013

 

 Wieder zwei Seminare abgeschlossen





Informationen



 

Aufnahme in den Lehrgang

 

Aufgenommen werden kann nur, wer in einer angeschlossenen Abteilungen (Anästhesie – Abteilung bzw. Intensivstation) der beteiligten Kliniken) in Voll- oder Teilzeit (> 50 %) beschäftigt ist. Nach Erhalt der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Krankenschwester / Krankenpfleger oder Kinderkrankenschwester / Kinderkrankenpfleger“ müssen mindestens 6 Monate Tätigkeit in der Intensivpflege nachgewiesen werden (Anästhesie auf Antrag). Über die Aufnahme entscheiden die beteiligten Stellen (jeweilige Klinik und Weiterbildungsstätte) gemeinsam.

 

 

Finanzierung

 

Die Lehrgangskosten  werden in der Regel von den beteiligten Arbeitgebern übernommen.

Für Lehrbücher entstehen nur relativ geringe Kosten.

Wegen der Fahrtkosten zum Unterricht (in der Regel in Günzburg) bzw. zu auswärtigen Praxiseinsätzen und eventueller Rückzahlungsverpflichtung, die aus dem Tarifvertrag resultiert, ist eine individuelle Vereinbarung mit dem Arbeitgeber notwendig. Auch die Anrechnung der Unterrichtszeiten als Arbeitszeit sollte mit diesem besprochen werden.

 

 

 

Ablauf des Lehrgangs

 

Theoretischer Unterricht

 

Dieser findet in aller Regel in Günzburg statt, aufgeteilt in Wochenblöcke, einzelne Unterrichtstage und evtl. Halbtagesblöcke. Der Lernerfolg wird regelmäßig durch schriftliche Testate überprüft (mindestens 7 von 10  Terminen müssen wahrgenommen werden).

Am Ende des ersten Jahres wird eine schriftliche Zwischenprüfung und zum Ende des Lehrganges eine schriftlich und mündliche Prüfung abgehalten.

Jede/r Teilnehmer/in hat eine Facharbeit zu erstellen, die benotet wird.

Der Unterricht umfasst im wesentlichen folgende Themenbereiche: Physiologie und Pathophysiologie der wichtigsten Organsysteme (Atmung, Herz- Kreislaufsystem, Niere usw.) und deren Behandlung, spezielle pflegerische und Überwachungsmaßnahmen in der Intensivmedizin; Grundlagen der Anästhesie, Anästhesiemethoden, Einführung in die gebräuchlichen Geräte und das verwendete Instrumentarium usw.

 

 

Praktische Unterweisung und Unterricht

 

Dieser wichtige Teil wird in den angeschlossenen Abteilungen zum großen Teil durch für die Anleitung zeitweise freigestellte Fachkräfte sowie durch andere erfahrene Pflegekräfte nach einem Ausbildungsplan vorgenommen. Dazu müssen immer auch die Einsatzstellen gewechselt werden. Jede/r Teilnehmer/in wird in zwei Jahren mindestens 500 Stunden in der Anästhesie und jeweils 500 Stunden in der operativen und konservativen Intensivpflege oder 1000 Stunden auf einer interdisziplinären Intensivstation eingesetzt, der Rest kann auch in verwandten Bereichen absolviert werden, insgesamt sind mindestens 1.800 Stunden Einsatzzeit nachzuweisen.

Der Lernerfolg wird durch Zwischenprüfungen, praktische Testate und Prüfungen am Ende der Weiterbildungszeit kontrolliert.

 

 

Zukunftsaussichten

 

Leider ist im Moment der finanzielle Vorteil nach Abschluss einer Weiterbildung nicht sehr groß und nicht von Dauer. Wer aber Interesse an seiner Arbeit hat, beruflich vorwärts kommen, seine berufliche Existenz sichern und ein qualifizierter Partner im Team dieser Spezialabteilungen mit hoher Verantwortung sein will, wird an dieser Höherqualifizierung nicht vorbei kommen.