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Informationen



 

Aufnahme in den Lehrgang

 

Aufgenommen werden kann nur, wer in einer angeschlossenen Abteilungen (Anästhesie – Abteilung bzw. Intensivstation) der beteiligten Kliniken) in Voll- oder Teilzeit (> 50 %) beschäftigt ist. Nach Erhalt der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Krankenschwester / Krankenpfleger oder Kinderkrankenschwester / Kinderkrankenpfleger“ müssen mindestens 6 Monate Tätigkeit in der Intensivpflege nachgewiesen werden (Anästhesie auf Antrag). Über die Aufnahme entscheiden die beteiligten Stellen (jeweilige Klinik und Weiterbildungsstätte) gemeinsam.

 

 

Finanzierung

 

Die Lehrgangskosten  werden in der Regel von den beteiligten Arbeitgebern übernommen.

Für Lehrbücher entstehen nur relativ geringe Kosten.

Wegen der Fahrtkosten zum Unterricht (in der Regel in Günzburg) bzw. zu auswärtigen Praxiseinsätzen und eventueller Rückzahlungsverpflichtung, die aus dem Tarifvertrag resultiert, ist eine individuelle Vereinbarung mit dem Arbeitgeber notwendig. Auch die Anrechnung der Unterrichtszeiten als Arbeitszeit sollte mit diesem besprochen werden.

 

 

 

Ablauf des Lehrgangs

 

Theoretischer und praktischer Unterricht

 

Dieser findet in aller Regel in Günzburg statt, aufgeteilt in Wochenblöcke, einzelne Unterrichtstage und evtl. Halbtagesblöcke. Die Weiterbildung wird nach der DKG-Empfehlung zur pflegerischen Weiterbildung ( 2019 ) in 2 Basis und 5 Fachmodulen durchgeführt.Der Lernerfolg wird regelmäßig durch schriftliche und mündliche Prüfungen überprüft.

Am Ende des ersten Jahres wird eine praktische Zwischenprüfung und zum Ende des Lehrganges eine praktische und mündliche Prüfung abgehalten.

Jede/r Teilnehmer/in hat eine Facharbeit zu erstellen, die benotet wird.

 

Der Unterricht umfasst im wesentlichen die Themenbereiche: Physiologie und Pathophysiologie der Organsysteme (Atmung, Herz- Kreislaufsystem, Niere usw.) und deren Behandlung, Der Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf den spezifschen pflegerischen Inhalten und Fertigkeiten die zu einer qualitativ hochwertigen Versorgung von Intensivpatienten notwendig sind. Neben spezifischer Überwachungsmaßnahmen die den gezielten Einsatz des klinischen und apparativen Monitorings mit einschließen werden die Kursteilnehmer*innen in der leitlinien-orientierten Behandlung von Notfallpatienten geschult. Für den Einsatz in den Anästhesie-abteilungen werden alle notwendigen Inhalte der Narkoseverfahren, der speziellen intra- und postoperativen Überwachung und des sicheren Geräteeinsatzes im Anästhesiebereich unterrichtet und geschult.

 

 

Praktische Unterweisung und Unterricht

 

Dieser wichtige Teil wird in den angeschlossenen Abteilungen zum großen Teil durch für die Anleitung zeitweise freigestellte Fachkräfte sowie durch andere erfahrene Pflegekräfte nach einem Ausbildungsplan vorgenommen. Dazu müssen immer auch die Einsatzstellen gewechselt werden. Jede/r Teilnehmer/in wird in zwei Jahren mindestens 500 Stunden in der Anästhesie und jeweils 500 Stunden in der operativen und konservativen Intensivpflege oder 1000 Stunden auf einer interdisziplinären Intensivstation eingesetzt, der Rest kann auch in verwandten Bereichen absolviert werden, insgesamt sind mindestens 1.800 Stunden Einsatzzeit nachzuweisen.Daneben bieten wir Hospitationen in den Bereichen Rettungsdienst und neonatologischen Intensivpflege an.

Der Lernerfolg wird durch Zwischenprüfungen, praktische Testate und Prüfungen am Ende der Weiterbildungszeit kontrolliert.