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Geschichte



Die Entstehung von Weiterbildungslehrgängen

 

Lehrgänge mit dem Ziel einer Höherqualifizierung von Pflegekräften in Funktionsbereichen oder mit speziellen Aufgabengebieten gibt es im Ausland schon seit den 50er Jahren, in Deutschland erst seit Mitte der 60er.

Als erstes wurden dabei Regelungen für die Anästhesie  und die verschiedenen Bereiche der Intensivmedizin verabschiedet.

Weiterbildung hat im Gegensatz zur Fortbildung nicht eine allgemeine Erweiterung des Fachwissens zum Ziel, sondern eine Spezialisierung in einem abgegrenzten Fachbereich.

Sie findet nach festgelegten Richtlinien und einem vorgegebenen Verlauf statt und verleiht auch eine neue Berufsbezeichnung wie z. B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Krankenschwester / Krankenpfleger oder Kinderkrankenschwester / Kinderkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie o.ä.

Der Begriff „Fachkrankenschwester / Fachkrankenpfleger“ ist im offiziellen Sprachgebrauch bei uns nicht bekannt.

Schon im Jahr 1976 wurde zwischen den Kreiskrankenhäusern in Krumbach und Günzburg und der Ludwig - Maximilians - Univerität in München dazu ein Verbund geschlossen und Wurden TeilnehmerInnen entsandt.

Zwischen 1982 und 1991 gab es einen Verbund mit dem Zentralklinikum Augsburg.

Zur Durchführung der Weiterbildungslehrgänge haben sich dann die Kreiskliniken Krumbach und Günzburg sowie das Bezirkskrankenhaus Günzburg und das Krankenhaus  

St. Elisabeth in Dillingen im Jahr 1990 zu einem Verbund zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz ist an der Kreisklinik Günzburg.

Im Jahr 1999 kamen die Donau – Ries - Klinik Donauwörth,( bis 2018 ) die Illertalklinik Illertissen,( bis 2008 )  das Fachkrankenhaus Neresheim (bis 2006), die Stiftungsklinik Weißenhorn und das Kreiskrankenhaus Wertingen hinzu, ab dem Jahr 2005 (bis 2010) das Klinikum Memmingen und die Donauklinik Neu – Ulm. Ab 2007 kamen die Kliniken Oberallgäu gGmbH – Kliniken Immenstadt und Oberstdorf (bis Ende 2012) hinzu und ab 2009 die Bundeswehr (Berufsförderungsdienst + BWK Ulm) und die Kreiskliniken Mindelheim und Ottobeuren. Das Therapiezentrum Burgau sowie die Fachklinik Ichenhausen entsenden seit 2014 / 2016 ebenfalls TeilnehmerInnen in den Kurs.Seit 2019 befindet sich auch die Klinik Heidenheim mit im Weiterbildungsverbund.